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28. Januar 2022
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Rose Aquino

Die schädlichsten Inhaltsstoffe in Kosmetika Teil 1

Die schädlichsten Inhaltsstoffe in Kosmetika Teil 1

Ich hatte seit geraumer Zeit eine bestimmte Vorstellung davon, wie Naturkosmetik wirklich sein und was sie können sollte. Diese 12 Inhaltsstoffe sollten nicht enthalten sein. 

 

Wie im letzten Blog 12 Gründe, warum du Naturkosmetik wählen solltest! erwähnt, ist das das erste Kapitel einer 12-teiligen Serie über die schädlichsten Inhaltsstoffe in Kosmetika. 

 

Nach dieser Serie wirst du eine andere Sichtweise auf Kosmetika haben und vermehrt darauf achten, welche Produkte wirklich gut sind und welche nicht.  Ich habe mit diesem Wissen unser halbes Badezimmer entsorgt …

1. Konservierungsstoffe

NaturaVera.Shop .Kapitelaufmacher.E2.gesichtsreinigung

Eigenschaft: verhindert Bakterienvermehrung und Schimmelbildung
Nachteile: allergieauslösend, krebserregend, schädigt die Gesundheit, fördert Resistenz gegen Antibiotika

Sie sorgen dafür, dass die Kosmetik sich möglichst lange hält. Das tun sie, indem sie, die Ausbreitung von Bakterien, Hefe und Schimmel verhindern. Aber ganz ohne Konservierungsmittel kommt auch die zertifizierte Naturkosmetik nicht aus. Natürlich vorkommende Stoffe wie Benzylalkohol oder Sorbinsäure werden synthetisch nachgebaut.

 

Viele Konservierungsstoffe sind allergieauslösend und krebserregend. Das kommt unter anderem von halogenorganischen Verbindungen in den Stoffen vor. Rund 1000 Substanzen (wie Brom, Jod, Chlor…) sind in dieser Stoffgruppe enthalten. 

 

Einige Konservierungsstoffe waren so bedenklich, dass die EU-Kommission den Einsatz jener Stoffe beschränkt hat. Diese standen in Verdacht hormonelle Wirkung auf den menschlichen Körper zu haben und fortpflanzungsgefährdend zu sein. Eben jene Stoffe wurde aus kindernahen Pflegeprodukten für Kinder unter 3 Jahren verbannt und sind unbedingt verboten. Ihr fragt euch an dieser Stelle sicher auch: „Und was ist mit Kindern über 3 Jahren?“.

 

Parabene
Parabene gehören zu den häufigsten Konservierungsstoffen und ist aufgrund der antimikrobiellen und fungiziden Wirkung ein beliebter Inhaltsstoff in konventionellen Kosmetik.

Einige längerkettigen Vertreter dieser Gruppe (Butyl- und Propylparaben) sind in Verdacht geraten hormonell wirksam zu sein, krebserregend und sind erwiesenermaßen fortpflanzungsgefährdend. Propyl- und Butylparaben sind in herkömmlicher Kosmetik bis zu einer Höchstkonzentration von 0,19 Prozent in Kosmetika erlaubt. Methyl- und Ethylparaben sind nach derzeitigem Wissensstand werden von bis zu 0,4 Prozent Konzentration als ungefährlich eingestuft.

Die Parabene Benzyl-, Isopropyl-, Isobutyl-, Pentyl- und Phenylparaben hingegen sind in der EU seit 2014 in Kosmetika ohnehin nicht mehr zugelassen.

Sie können sich im Körper anreichern und sollten insbesondere von Schwangeren, Kleinkindern und Jugendlichen gemieden werden.  In Leave-on Produkten und für Produkte für Kinder unter 3 Jahren sind sie verboten – In Naturkosmetika selbstredend.

Alle Parabene kann man an der Endung „-paraben“ erkennen.
Achte auf: Propylparaben, Butylparaben, Methylparaben, Ethylparaben, Isobutylparaben, Isopropylparaben, Ethylhexyl Methoxycinnamate und 4-Methylbenzylidene Camphor, Pentylparabene, Benzylparabene, Phenylparabene

 

Formaldehyd; Formaldehydabspalter
Formaldehyd wurde früher zur Keimabtötung verwendet und ist heutzutage wegen seiner karzinogenen (= krebserzeugenden) Wirkung in der Körperpflege überhaupt nicht mehr zu finden. Es hat zudem ein hohes hautreizendes Potenzial, kann die Haut schädigen und kann Allergien auslösen. Die Kennzeichnungspflicht ist ab von 0,05% Konzentration im Endprodukt gegeben. Seit 2016 wird es als Gefahrstoff eingestuft und laut Kosmetikverordnung in Kosmetika nicht mehr erlaubt.

Allerdings gibt es Formaldehydabspalter. Diese sind von dem Verbot wieder ausgenommen. Diese enthalten gebundenes Formaldehyd und spalten diese sukzessive ab.

 

Halogenorganische Verbindungen 
Halogenorganische Verbindungen sind weitere Konservierungsmittel. Mehr als tausend Verbindungen wie Brom, Jod, Chlor etc. zählen dazu. Allergieauslösend und krebserregend zählen zu ihren Eigenschaften. Es gibt auch unschädliche halogenorganische Verbindungen. Diese kommen zumeist aus der Natur.

 

Methylisothiazolinon; Methylchloroisothiazolinon
Früher wurde Methylisothiazolinon häufig kombiniert mit dem stark allergenen als Methylchloroisothiazolinon in Kosmetika verwendet. Die Kombi wurde 2015 für Leave-in Produkte verboten, um Kontaktallergien zu vermeiden.

Auch Methylisothiazolinon ist seit 2017 für Leave-on Produkte verboten. Es wurde mit einem Anstieg bei den Sensibilisierungen in Verbindung gebracht. Leider sind sie in Rinse-off Produkten weiterhin gestattet.

 

Polyaminopropyl Biguanide (PHMB)
Der Wissenschaftliche Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EU (SCCS) hat das bereits verbotene Polyaminopropyl Biguanide (PHMB) bis zu 0,1% wieder als sicher zugelassen. Eigentlich galt PHMB als krebserregend.

 

Triclosan
Triclosan wird eigentlich als Desinfektionsmittel eingesetzt. Schon lange weiß man, dass es die Gesundheit schädigt und die Bakterienresistenz gegen Antibiotika fördert.

Dennoch darf es – in einer Höchstkonzentration unter 0,3 % – in Kosmetik verwendet werden. Noch heute findet man Triclosan in diversen Zahnpasten (ACHTUNG auch in Kinderzahnpasten!!!), Seifen/Duschgels, Gesichtspuder, Abdeckcremen oder Deocremen.

Natura Vera Tipp
Bei „Antibaktieriell wirksam“ lohnt es sich einen zweiten Blick darauf zu werfen.

Achte auf: Triclosan, Sodium Hydroxymethylglycinate, Hexamidine Diisethionate, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, Quaternium-15

Konservierungsmittel ist unserer Meinung nach ziemlich verzichtbar, da mit einem kleinen Tiegel, der zeitnah verbraucht werden kann, das Problem Konservierung auch schon wieder gelöst ist.

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