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28. Januar 2022
|
Rose Aquino

Die schädlichsten Inhaltsstoffe Kosmetika Teil 3

NaturaVera.Riechen 1
Flower photo by svetlanasokolova

Eigenschaft: Macht Kosmetik/ Pflegeprodukte etc. besserriechend
Nachteil: Leberschäden, krebserregend, foto-/neurotoxisch, fortpflanzungsschädigend

Ich kann dich gut riechen. Oder das stinkt mir. Diese Redewendungen kennst du sicher. Wir fühlen uns wohl, wenn etwas oder jemand gut duftet. Wenn wir jemanden kennenlernen, eine neue Creme zulegen, in ein (neues) Auto steigen, eine Wohnung betreten… Wir verbinden Düfte mit Gefühlen und Situationen. Wie etwas riecht, ist sehr wichtig! Denn: Wenn etwas gut riecht, muss es gut sein. Das macht uns unser Gehirn weiß. In der Kosmetik ein wichtiges Kaufkriterium. Dabei sind Duftstoffe (Parfums) mit Vorsicht zu genießen.

 

Unabhängig, ob künstlich oder natürlich: Wenn rund 2500 Duftstoffe eine bestimmte Konzentration überschreiten, müssen aktuell 26 auf dem Produkt deklariert werden. Nicht alle ausgewiesenen Stoffe können Allergien auslösen – Andere werden ausgewiesen, sind jedoch höchst bedenklich und sollten keinesfalls in der Kosmetik (natürliche oder kommerzielle) verwendet werden. Bei Leave-on Produkten liegt der Grenzwert bei 10mg/kg, bei Rinse-off Produkten sowie Wasch- & Reinigungsmittel 100mg/kg.

 

  • So ein Duftstoff ist z.B.: Cumarin, ein Aromastoff, kann bei empfindlichen Personen zu Leberschäden führen. Es steckt vorrangig in Zimt und zimthaltigen Lebensmitteln. Synthetisch hergestellt, kennen wir den herben Duft aus Deos, Duschgels, Lotionen und anderen Kosmetika.
  • Der Duftstoff Lilial (=Butylphenyl Methylpropional oder BMHCA) hat zwar ein recht geringes allergenes Potenzial, ist aber erwiesenermaßen fortpflanzungsschädigend. In der EU liegt der Grenzwert bei Leave-on-Produkten > 10 ppm und in Rinse-off-Produkten >100 ppm enthalten sind.
  • Höchste Warnung gilt auch für Nitromoschus-Verbindungen (=synthetische Duftstoffe, die u.a. in Waschmitteln und Kosmetika verwendet werden. Sie sind lediglich Namensvettern des natürlichen Moschus‘, haben aber keinerlei chemische Verwandtschaft mit ihm) und andere synthetische Moschusdüfte. Sie sind stark foto- und neurotoxisch. Sie reichern sich im Fettgewebe angereichert und sind biologisch schlecht abbaubar, da sie beim Abwaschen in den Wasserkreislauf gelangen (Man hat Spuren von Bromocyclen in Fischen gefunden! Leider sind künstliche Moschusverbindungen gar nicht deklarationspflichtig, daher sind sie für Verbraucher gar nicht zu erkennen. Einige Verbindungen haben noch nicht einmal gesetzliche Grenzwerte!

 

Duftstoff ist nicht gleich Duftstoff. Die Kennzeichnungspflicht umfasst Stoffe, die als Allergene sehr wirksam sind sowie solche, kaum Allergieauslöser sind.

 

Achte auf:
Sehr stark allergen –  Evernia prunastri extract (ab 2022 verboten), Evernia furfuracea extract (ab 2022 verboten), Isoeugenol, Cinnamal und Methylheptincarbonat (Methyl 2-octynoate), Atranol, Chloratranol, Lyral, Majantol

Problematische Stoffe – Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal, Lyral (Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde, ab 2022 verboten).

Seltene Allergene – Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Cumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat.

 

© Beitragsbild: Love photo created by freepic.diller

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